Predigten
Für alle, die guten Willens sind
Predigt von Pfarrer Daigeler in der Heiligen Nacht
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, zum Weihnachtsfest gehören unersetzbar die Worte des Evangelisten Lukas. Oft veranschaulichen uns auch Kinder mit dem Krippenspiel die Herbergssuche von Maria und Josef, die Geburt des Heilands im Stall von Betlehem und die Botschaft der Engel an die Hirten auf den Feldern. Die Alten haben sie schon häufig gehört, für die Kinder ist sie neu. Für alle ist es wichtig, diese Frohe Botschaft immer wieder zu hören, damit sie uns zu Herzen geht.
Glauben wie Josef
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Adventssonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir sind am Vierten Adventssonntag angelangt. Und das Evangelium legt uns zur Vorbereitung auf Weihnachten die ersten Verse des Matthäusevangeliums vor. Der Blick geht interessanterweise auf den heiligen Josef. Es lohnt sich, heute einmal auf diesen stillen, doch wichtigen Heiligen zu schauen.
Hoffnungsvolle Geduld
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Adventssonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „bist du es, der da kommen soll?“ So lässt Johannes seine Jünger Jesus fragen. Offenbar war selbst der Täufer ein wenig unsicher oder ungeduldig geworden. Ist Jesus wirklich der Retter, auf den man so lange gewartet hat? Und woran genau soll man das erkennen? Nicht nur das Evangelium auch die Zweite Lesung spricht über die Geduld, über das geduldige Warten „bis zur Ankunft des Herrn“.
Wachsen und Werden
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Adventssonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Wachsen und Werden braucht Zeit. Das gilt für Pflanzen und Tiere, das gilt für ein Kind im Mutterleib. Das gilt aber auch für eine gute Entscheidung oder für verlässliches Vertrauen. Nichts davon ist einfach da, es braucht Zeit zum Wachsen und zum Reifen.
Zieht Jesus Christus an!
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 1. Adventssonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wenn ein Kind oder ein Erwachsener getauft wird, sehen wir mit unseren Augen keinen Unterschied zwischen vorher und nachher. Weil aber die Taufe ein so wichtiger Schritt ist, um Christ zu werden, wollte man ihn doch sichtbar machen. Daraus entstand das Taufkleid. Die Neugetauften ziehen nach der Taufe etwas anderes an, um die Veränderung sichtbar zu machen. So zumindest die Theorie. Begleitend wird dem Neugetauften ein Wort zugesprochen, das wir eben in der Zweiten Lesung gehört haben: „Zieht den Herrn Jesus Christus an“. So hieß es im Römerbrief.
Dein Reich komme!
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Christkönigssonntag C
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, brauchen wir einen König? Vielleicht wundert Sie diese Frage. Aber es gibt, wenn ich es recht beobachte, eine gewisse Sehnsucht nach Personen oder Verantwortungsträgern, die dem Klein-Klein oder den politischen Streitigkeiten entrückt scheinen. Ein König sieht ja so aus, als ob er über all dem stehe…
Die tägliche Treue entscheidet
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 33. Sonntag im Jahreskreis C
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, mit Worten und Bildern, wie wir sie eben im Evangelium gehört haben, tun wir uns schwer. Wie wörtlich meint Jesus das? Er spricht von der Zerstörung des Tempels, also des Ortes, der für die Gegenwart Gottes inmitten seines Volkes steht. Jesus spricht von der Verfolgung, die über seine Anhänger kommen wird.
Kirche - lokal und universal
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Weihetag der Lateranbasilika
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wer als Pilger nach Rom kommt, besucht vermutlich auch die Lateranbasilika, deren Weihefest heute in allen katholischen Kirchen weltweit gefeiert wird. Nicht so bekannt wie der Petersdom ist es dennoch die eigentliche Bischofskirche des Papstes. Er ist ja nicht nur Hirte der universalen Kirche, sondern auch Bischof von Rom. Pilger können am Eingang der altehrwürdigen Basilika lesen: „omnium urbis et orbis eccelesiarum mater et caput“ – zu deutsch: „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt (Rom) und des Erdkreises“.
Realismus und Hoffnung
Predigt von Pfarrer Daigeler zu Allerseelen
2 Makk 12,43-45; 1 Thess 4,13-18; Joh 11,17-27
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, der Allerseelentag stellt uns ein ernstes Thema vor. Wer redet gerne über den Tod? Manche verdrängen das Thema Sterblichkeit gänzlich; andere können es zwar benennen, aber es ist dennoch nicht leicht. Wie sollte das auch anders sein? Anzuerkennen, dass meine Lebenszeit begrenzt ist, dass ich einmal alles, was ich hier aufgebaut habe, zurücklassen muss, dass ich die Menschen, die mir lieb sind, loslassen muss… Sagen wir es offen: Das ist für keinen Menschen einfach, auch nicht für gläubige Menschen.
Weg und Ziel
Predigt von Pfarrer Daigeler zu Allerheiligen
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, das heutigen Hochfest Allerheiligen stellt uns den Weg und das Ziel eines Christenmenschen vor Augen. Allerheiligen ist ein österliches Fest. Schon die Erste Lesung aus der Offenbarung des Johannes spricht vom großen Ziel: Die Erlösten, „die, die aus der großen Bedrängnis kommen“, haben das Ziel erreicht. Sie sind um das Lamm versammelt und beten an. Der Glaube an Christus schenkt uns ein klares Ziel – gerade auch in den Beschwernissen unseres Lebens. Wir laufen nicht umsonst, wir laufen nicht ins Nirgendwo. Wir haben ein wunderbares Ziel: die ewige Lebensgemeinschaft mit Gott. Von ihm kommt uns Rettung zu, wie es uns die Schar der Heiligen „aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen“ zuruft.
In der Haltung der Demut
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 30. Sonntag im Jahreskreis C
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, in diesen Tagen halten wir in den Kirchen unseres pastoralen Raums Schweinfurter Oberland die „Ewige Anbetung“. Die Bedeutung dieser Gebetsform hat sich vielerorts verändert. Früher war das oft eine Art Ortsfeiertag, an dem die Arbeit unterbrochen wurde. Heute ist es meist eine kleine Schar von treuen Betern, die sich vor dem ausgesetzten Allerheiligsten einfindet.
"Beten ohne Unterlass"
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 29. Sonntag im Jahreskreis C
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Glauben und Beten gehören zusammen. Doch wie geht das eigentlich Beten? Zwei zentrale Hinweise können wir den Worten Jesu und seinem Leben entnehmen. Das ist zum einen ein formuliertes Gebet, das Vaterunser, das Jesus seine Jünger lehrt. Keinen Tag soll es geben, an dem wir nicht diese kostbaren Worte sprechen, die wir vom Herrn empfangen haben.




