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Predigt von Pfarrer Daigeler am Ostermontag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, fester Bestandteil unseres christlichen Gottesdienstes ist das Hören auf das Wort Gottes. Bevor wir Bitten oder Anliegen äußern, steht das Hören auf das, was uns der Herr zu sagen hat. Diese äußere, liturgische Ordnung gründet in einer inneren, geistlichen Ordnung. Wir haben uns den Glauben nicht ausgedacht, sondern wir haben ihn empfangen. So sagt es auch der Apostel Paulus in seinem Zeugnis für die Auferstehung: „Ich erinnere euch, Schwestern und Brüder, an das Evangelium“. So haben wir es eben aus dem Korintherbrief gehört.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Ostersonntag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt eine Reihe von schönen Gebeten. Bestimmt kennen Sie Texte oder Lieder, die Ihnen wertvoll sind, die Sie gerne sprechen oder singen, weil diese Worte etwas in Ihrer Seele zum Klingen bringen. Die Liturgie, der amtliche Gottesdienst der Kirche, legt uns bestimmte Gebete und Lesungen für jeden Tag und jedes Fest des Jahres vor. Sie wurden von Generationen schon durchbetet und wir dürfen einstimmen. Freilich kann es vorkommen, dass diese Texte für uns schwer verständlich sind, denn sie sprechen die Sprache einer anderen Zeit oder stammen aus den Bildern des Orients…

Predigt von Pfarrer Daigeler in der Osternacht

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir haben unsere festen Gewohnheiten. Das gilt auch für unser geistliches Leben. Das ist nicht schlimm. Wir würden es gar nicht aushalten, wenn an jedem Tag eine vollkommen andere Ordnung herrschen würde. Gute Gewohnheiten bewahren uns also vor Überforderung. Dennoch brauchen Gewohnheiten, damit wir nicht erstarren, auch Durchbrechung oder Unterbrechung. Im gewöhnlichen Sinn kennen wir zum Beispiel den Unterschied zwischen Werktag und Sonntag. Das Fest unterbricht den Alltag und gibt ihm die „Würze“, schenkt uns neue Freude und Motivation.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Karfreitag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir haben die Leidensgeschichte Jesu gehört – den Verrat, die Verlassenheit, die Häme und den Spott, die Schmerzen des Kreuztragens und schließlich das Sterben. Wie haben das wohl die Menschen am Weg oder auf dem Golgotha-Hügel empfunden? Die Menschen, die Jesus gehört und vielleicht sogar bewundert haben, seine Freunde und Anhänger?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Gründonnerstag

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „tut dies zu meinem Gedächtnis“. Diese Worte Christi aus dem Abendmahlssaal hören wir in jeder Feier der Heiligen Messe. Diese kurzen Worte benennen den zentralen Kern der Eucharistie. Wir haben sie schon oft gehört, sind sie uns aber wirklich verständlich?

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Palmsonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, obwohl der Palmsonntag so fröhlich und feierlich beginnt – mit der Prozession, den Palmzweigen und der Musik, mündet er direkt in die Leidensgeschichte Jesu. Wer die vier Evangelien liest, dem wird auffallen, dass die Darstellung der Passion darin den größten Umfang an Text einnimmt.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Fastensonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Kommunionkinder, ein neugeborenes Kind sieht noch nicht viel. Tag und Nacht kann es schon im Mutterleib unterscheiden. Die ersten Wochen auf der Welt sieht es nur schwarz-weiß, vielleicht nur Umrisse. Verlässlicher ist sein Gehör. Es hört zum Beispiel die Stimme der Mutter. Die kennt es bereits aus der Zeit, die es unter dem Herzen der Mutter lebte. Das Kind kann den Klang dieser Stimme von allen anderen unterscheiden.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Fastensonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, in einem Marienlied heißt es: „Wende deine barmherzigen Augen uns zu“. Dieses Bildwort zeigt, dass es offensichtlich unterschiedliche Arten von „Augen“ gibt oder – besser gesagt – dass wir verschiedene „Blicke“ kennen: wohlwollende und kritische, gütige oder neidische Blicke.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Fastensonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die Erste Lesung dieses Sonntags nennt eine grundlegende Frage: „Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?“ Obwohl die Israeliten am eigenen Leib erfahren hatten, dass Gott handelt und befreit, geraten sie in Zweifel. Es ist ein langer Weg durch die Wüste. Die Anstrengung und Hitze tun ihr Übriges und vermutlich auch die Gespräche untereinander, wenn einer zum anderen sagt: Muss das so sein? Sollen wir nicht einen anderen Weg einschlagen? Warum dauert das so lange? …

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Fastensonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, oft schwanken wir zwischen gegensätzlichen Wünschen hin und her, ohne das vielleicht immer zu reflektieren. Zum einen wird über die „Zustände“ geklagt, dass doch alles immer schlechter und unsicherer würde. So kann es doch nicht bleiben. Warum macht „die Politik“ da nichts? Zum anderen prägt uns, wenn es dann um konkrete Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten geht, die Haltung: Alles soll so bleiben, wie es ist.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Aschermittwoch

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, mit dem Aschermittwoch beginnen wir die 40 Tage der Fastenzeit. Gebet, Fasten und Almosen geben, legt uns das Evangelium als Aufgabe für die kommenden Wochen ans Herz. Es ist eine geistliche Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Und die Kirche empfiehlt uns mit den Worten Jesu konkrete Handlungsweisen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Sonntag im Jahreskreis A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, seit einigen Monaten arbeite ich in einer Arbeitsgruppe mit, die das deutschsprachige Messbuch ergänzen und bearbeiten soll. Beim Feilen an einem Tagesgebet ging es um die Formulierung, dass Gottes Gebote uns „Freude schenken“. Natürlich wissen Theologen um die Richtigkeit dieser Aussage. Auch als Christgläubige wollen wir dem gerne zustimmen. Gleichzeitig schrecken wir aber vielleicht ein wenig zurück, zu bitten, dass wir Freude haben sollen an Gottes Geboten.

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