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Predigt von Pfarrer Daigeler zum Zweiten Adventssonntag A

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, bei der Ersten Lesung aus dem Buch Jesaja muss ich stets an einen befreundeten Priester denken. Wenn wir über die Situation der Kirche sprechen, verweist er oft auf das eben gehörte Bildwort Jesajas vom abgehauenen Baumstumpf, aus dem „ein Reis hervorwächst“. „Ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.“

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 1. Adventssonntag A

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Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, heute am ersten Adventssonntag haben Sie vielleicht andere Texte aus der Heiligen Schrift erwartet. Warum geht es nicht um Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem oder um den Engel Gabriel, der Maria ankündigt, dass sie die Mutter Gottes werden soll? Zugegeben auch für mich als Prediger wäre das einfacher. Das provozierende Evangelium passt nicht so ganz zu unserer gewohnten Vorstellungen von Advent.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum Christkönigssonntag C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Sprache ist für uns ein unverzichtbares Mittel der Kommunikation. Wir teilen unsere Anliegen und Ansichten nicht nur, aber eben auch mittels Sprache mit. Ein wichtiges Kriterium für das Gelingen von sprachlicher Kommunikation ist die Verständlichkeit. Wenn jemand eine fremde Sprache spricht, verstehe ich ihn nicht oder nur zum Teil. Vor dieser Herausforderung steht auch unser Sprechen von Gott.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 33. Sonntag im Jahreskreis C 

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Liebe Schwester und Brüder im Herrn, leben wir in der Endzeit? Die Antwort auf diese Frage wird unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wen man fragt und was man unter „Endzeit“ versteht. Wer die alttestamentliche Lesung und das Evangelium liest, könnte meinen, Jesus sei in seiner Zeit ein „Aktivist“, wie man das heute nennt, gewesen. Vermutlich wird an nicht wenigen Orten heute Jesus mit den Anhängern der „Letzten Generation“ oder ähnlichen Bewegungen verglichen werden.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 32. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die biblischen Lesungen an diesem Sonntag lassen uns nachdenken über die Quellen unseres Glaubens. Wie können wir Gott erkennen? Wie können wir zum Glauben kommen an die Auferstehung und an das ewige Leben, von denen hier die Rede ist?

Predigt von Pfarrer Daigeler zu Allerheiligen

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die Heiligen sind eine besonders schöne Seite unseres katholischen Glaubens. An jedem Tag des Jahres finden sich Heilige im kirchlichen Kalender. Es sind Menschen jeden Alters, aus jedem Jahrhundert, aus verschiedenen Ländern und Kulturen, Männer und Frauen mit ganz unterschiedlichen Berufen… Und heute am Fest Allerheiligen werden sie sozusagen alle miteinander gefeiert, und ebenso feiern wir die ungezählten Heiligen, die nicht offiziell heilig gesprochen wurden, die aber Gott kennt und die bei ihm Leben in Fülle gefunden haben.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 31. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir schreiben oft schnell Menschen ab. Wenn uns jemand enttäuscht oder verletzt hat, sagen wir schnell: „Der braucht mir nicht mehr zu kommen...“ Oder Menschen, die wir einer bestimmten Gruppe oder einer anderen Haltung oder Sichtweise zuordnen, die kommen in eine „Schublade“, und wir tun uns manchmal schwer im freundlichen Umgang mit ihnen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 30. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir hören von zwei Typen im heutigen Evangelium. Oft haben die Menschen in den Gleichnissen Jesu keine Namen, so auch hier. Es ist deutlich, hier geht es um eine allgemein gültige Aussage. Natürlich birgt das Gleichnis auch eine Gefahr: Ganz schnell stelle ich mich auf die eine oder die andere Seite. Wer ist denn schon ein „Pharisäer“? Dann muss ich mir keine weiteren Fragen stellen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 29. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt verschiedene Arten des Betens: Gemeinschaftliches und persönliches, gesprochenes und stilles, formuliertes und freies Beten... Viele Ratgeber gibt es hierzu. Jesus hält es wie so oft einfacher. Einfacher, damit es für jeden möglich ist. Denn Glauben, denn Jüngerschaft ist für jeden Menschen möglich – und darum auch das Beten.

Predigt von Pfarrer Daigeler zur Kirchweih

1 Kön 8,22-23.27.30; 1 Petr 2,4-9; Joh 2,13-22

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wenn das Wort „Kirche“ fällt, kann man sehr unterschiedliche Reaktionen erleben. Wenn auch das Eigenschaftswort „katholisch“ vorangestellt wird, könnte jeder von uns von seinen Erfahrungen erzählen. Nun ist dieses Phänomen, auch wenn es sich wohl in den letzten Jahren verstärkt hat, keineswegs neu. Und das hat in seiner Tiefe einen einfachen Grund: Der Gründer unserer Gemeinschaft, Jesus Christus, ist ein „Stein des Anstoßes“, wie wir es in der Zweiten Lesung hörten.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 28. Sonntag im Jahreskreis C 

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, in der vergangenen Woche habe ich einen ausführlichen Radiobericht über Demenz gehört. Interessanterweise wurde auch intensiv darüber diskutiert, ob es sich dabei um eine Krankheit oder um einen Teil des natürlichen Alterungsprozesses handelt. Argumente von verschiedenen Ärzten, von Angehörigen und Betroffenen waren zu hören. Mir geht es hier nicht um die medizinische Frage, aber an dieser Diskussion sind mir zwei unterschiedliche Herangehensweisen, das Leben zu verstehen, aufgefallen.

Predigt von Pfarrer Daigeler zum 27. Sonntag im Jahreskreis C

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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „Herr, stärke unseren Glauben.“ Diese Bitte richten die Jünger an Jesus. Eine echte Herzensbitte hören wir da in den Worten, die uns der Evangelist Lukas überliefert hat. Ich denke, diese Bitte ist zeitlos. Auch unser Glaube ist manchmal angefochten oder bedroht. Es gibt Nachrichten von Leiden und Not in der großen Welt oder in unserem eigenen Leben, die manchen an Gottes Güte und Macht zweifeln lassen. Es gibt die öffentliche Infragestellung des Glaubens in Diskussionen und Medien, die uns nicht unberührt lässt. Umso dringender ist die Bitte: Herr, stärke unseren Glauben – meinen Glauben und den Glauben in deiner Kirche!

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