Predigten
Der Herr ist in unserer Mitte!
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Fastensonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, die Erste Lesung dieses Sonntags nennt eine grundlegende Frage: „Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?“ Obwohl die Israeliten am eigenen Leib erfahren hatten, dass Gott handelt und befreit, geraten sie in Zweifel. Es ist ein langer Weg durch die Wüste. Die Anstrengung und Hitze tun ihr Übriges und vermutlich auch die Gespräche untereinander, wenn einer zum anderen sagt: Muss das so sein? Sollen wir nicht einen anderen Weg einschlagen? Warum dauert das so lange? …
Geborgenheit und Aufbruch
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Fastensonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, oft schwanken wir zwischen gegensätzlichen Wünschen hin und her, ohne das vielleicht immer zu reflektieren. Zum einen wird über die „Zustände“ geklagt, dass doch alles immer schlechter und unsicherer würde. So kann es doch nicht bleiben. Warum macht „die Politik“ da nichts? Zum anderen prägt uns, wenn es dann um konkrete Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten geht, die Haltung: Alles soll so bleiben, wie es ist.
Hunger nach dem Wort
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Aschermittwoch
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, mit dem Aschermittwoch beginnen wir die 40 Tage der Fastenzeit. Gebet, Fasten und Almosen geben, legt uns das Evangelium als Aufgabe für die kommenden Wochen ans Herz. Es ist eine geistliche Zeit der Vorbereitung auf Ostern. Und die Kirche empfiehlt uns mit den Worten Jesu konkrete Handlungsweisen.
Echte Freude
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, seit einigen Monaten arbeite ich in einer Arbeitsgruppe mit, die das deutschsprachige Messbuch ergänzen und bearbeiten soll. Beim Feilen an einem Tagesgebet ging es um die Formulierung, dass Gottes Gebote uns „Freude schenken“. Natürlich wissen Theologen um die Richtigkeit dieser Aussage. Auch als Christgläubige wollen wir dem gerne zustimmen. Gleichzeitig schrecken wir aber vielleicht ein wenig zurück, zu bitten, dass wir Freude haben sollen an Gottes Geboten.
Ihr seid das Licht der Welt
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, kaum ein Bild, das Jesus verwendet, leuchtet beim ersten Hören schon so sehr ein wie das Bild vom Licht der Welt. Wer könnte sich ohne Licht zurechtfinden in der Welt? Natürlich haben wir durch das elektrische Licht ungleich mehr Möglichkeiten als die Menschen zur Zeit Jesu. Dennoch hat etwa die Dunkelheit der Wintertage oder das jetzt langsam wachsende Tageslicht Einfluss auf Leib und Seele.
Den Blick weiten
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen“. Diesen Satz soll Bismarck gesagt haben und auch Helmut Schmidt wird er zugesprochen. Und wenn wir heute die ersten Zeilen der Bergpredigt hören, wie sie uns der Evangelist Matthäus überliefert, dann würden vielleicht einige dieser politischen Einordnung zustimmen. Eine Sammlung von Predigten Jesu beginnt mit den Seligpreisungen. Ein ziemlicher steiler Aufschlag. Kann man allen Ernstes die Friedfertigen und Sanftmütigen „seligpreisen“ in einer Welt, in der es im Großen so viele Kriege und im Kleinen oftmals so viel Rücksichtslosigkeit gibt?
In der Einheit wachsen
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir hören an den Sonntagen zwischen der Taufe Jesu und dem Aschermittwoch in diesem Lesejahr Abschnitte aus dem Ersten Korintherbrief. Der heilige Paulus hat diese Christengemeinde in Griechenland gegründet. Man merkt in den Briefen, die er den Gläubigen nach seiner Abreise schreibt, wie sehr ihm die Ortskirche weiter am Herzen liegt. Freilich sind die Apostelbriefe nicht nur ein „Urlaubsgruß“ o.ä., sie gehen intensiv auf Fragen oder Probleme in der Christengemeinde ein.
Lamm Gottes
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wir hören Bibeltexte oder die Gebetstexte der Messe mit anderen Ohren als die Menschen vor 100 Jahren oder gar zur Zeit Jesu. In jeder Heiligen Messe hören wir einen Satz aus dem heutigen Evangelium: „Seht, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt“. Der Priester spricht die Worte, während er den Leib Christi zeigt als Einladung zur heiligen Kommunion.
Geschenk und Auftrag
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Taufe des Herrn A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, unlängst habe ich ein Interview gelesen: Angesichts der Veränderungen der Bestattungsgesetzgebung, wo in Rheinland-Pfalz nun z.B. die Urne nicht mehr beigesetzt werden muss, warb ein Bischof dafür, den Menschen weiter entgegenzukommen. Auch wenn ihre Wünsche den kirchlichen Regeln unter Umständen nicht entsprächen, solle man das doch weitgehend unterstützen…
Alle sind eingeladen
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest der Erscheinung des Herrn
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Sternsinger, Weihnachten ist für uns Deutsche ein eher beschauliches Fest. Man bleibt in der Familie, bei vertrauten Menschen, man bleibt sozusagen „unter sich“. Vielleicht hängt es damit zusammen, wie wir uns das Geschehen von Betlehem vorstellen. Maria und Josef suchen nach einer Herberge. Und in einem Stall, also in dem Anbau der Behausung, in dem die Tiere untergebracht waren, finden sie Unterschlupf. Dort kommt das göttliche Kind auf die Welt. Und obgleich die Engel vom Himmel sein Lob verkünden, bemerken es nur die Hirten auf den Feldern.
Er bei uns und wir bei ihm
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 2. Sonntag der Weihnachtszeit
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wo sind Sie daheim? Das ist eine wichtige Frage, um einen anderen Menschen kennenzulernen. Mancher verbringt sein ganzes Leben dort, wo er auf die Welt gekommen ist. Andere ziehen aus familiären oder beruflichen Gründen mehrfach um. Und vielleicht kennen Sie die Erfahrung, dass es Menschen gibt, die Jahrzehnte an einem Ort leben, aber immer noch von dem Ort als Heimat sprechen, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbracht haben.
Staunen wie die Hirten
Predigt von Pfarrer Daigeler am Neujahrstag
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, das eben gehörte Evangelium schließt die Weihnachtsoktav ab. In der Heiligen Nacht haben wir gehört, wie Maria und Josef in Betlehem Herberge suchen, wie das göttliche Kind im Stall zur Welt kommt. Heute am achten Weihnachtstag hören wir erneut Worte des Evangelisten Lukas. Es sind die anschließenden Verse, die uns von den Hirten erzählen, die an der Krippe angelangen. Staunen und Freude prägt diesen Moment. Die Geburt eines Kindes ist auch in unserer technisierten Welt ein Moment des Staunens. Es ist doch ein Wunder, dass ein neuer Mensch nun sichtbar auf dieser Welt ist.




