Predigten
Klare Worte
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 10. Sonntag im Jahreskreis A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, Wesentliches wird meist in wenigen Worten ausgedrückt. Eine Abmachung zum Beispiel: Ich sage zu, dass ich da bin und helfe. Ein klares Wort genügt. Oder auch der Trost: Ich sage, dass ich da bin und höre zu. Ein aufmerksames Wort genügt. So ist es auch heute im Evangelium. Im Leben des Zöllners Matthäus geschieht etwas Unerhörtes. Alles ändert sich von Grund auf. Und dafür genügen drei Worte Jesu: „Folge mir nach.“
Wir leben von Seiner Gegenwart
Predigt von Pfarrer Daigeler zu Fronleichnam A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ein guter Freund ist Pfarrer in Norwegen. Wenn ich ihn besuchen darf, dann beeindruckt mich, wie weite Wege die Katholiken dort auf sich nehmen, um an der Heiligen Messe teilzunehmen. Es ist dort nicht alles besser als bei uns. Auch lässt sich nicht alles vergleichen. Aber mich erinnert es daran, wie kostbar die gemeinsame Feier der Heiligen Messe ist. Und der Dankbarkeit für dieses große Geschenk des Herrn ist das heutige Fest geweiht.
Verstehen lernen
Predigt von Pfarrer Daigeler zu Pfingsten
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „du verstehst mich“. Mit diesem kurzen Satz drücken wir nicht nur eine sprachliche Herausforderung aus, wenn etwa zwei Menschen unterschiedliche Muttersprachen haben. Verstehen ist etwas Umfassenderes. Dazu gehört nicht nur die Kenntnis von Worten, es gehört auch das Interesse am anderen dazu, Wohlwollen, Sympathie, ja die Absicht, den anderen überhaupt verstehen zu wollen. Sonst reden Menschen oft aneinander vorbei.
Gemeinsam mit der Kirche glauben
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 7. Ostersonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, aus der Apostelgeschichte haben wir eben die Fortsetzung von Christi Himmelfahrt gehört. Die ersten Zeilen dieses Buches berichten vom Abschied Jesu von seinen Jüngern und von der Sendung, dass sie seine Zeugen sein sollen „bis an die Grenzen der Erde“. Heute hörten wir in der Ersten Lesung, wie sich danach die Jünger um Maria versammeln und gemeinsam mit ihr um den Beistand, den Heiligen Geist, beten.
Welch eine Hoffnung!
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Fest Christi Himmelfahrt
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ist unsere Welt noch zu retten? Gar nicht wenige Menschen und Gruppen sehen die Zukunft gefährdet. Das kann im wirtschaftlichen Sinn sein, dass man den Verlust unseres Wohlstands befürchtet. Das gibt es unter den Anhängern der ökologischen Bewegung, die von der Sorge angetrieben werden, dass wir durch unseren übermäßigen Verbrauch von Ressourcen die Erde unbewohnbar machen. Auch in gesellschaftlichen Diskussionen breitet sich oft ein Pessimismus aus, der unsere „westliche Welt“ am Scheidepunkt und die Errungenschaften von Demokratie durch Populismus oder autoritäre Systeme gefährdet sieht. Und selbst in unserer Kirche bezweifeln einige, ob das Christsein in unserem Land Zukunft hat.
Unser Auftrag zur Mission
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 6. Ostersonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, der Petrusbrief spricht davon, dass wir jederzeit Rede und Antwort stehen sollen von der Hoffnung, die uns erfüllt. Das ist ein klarer Auftrag für uns Christen. Es werden so viele Worte gemacht in unserer Welt und wir sprechen viel in unserem Alltag, da darf ich mir ehrlich die Frage stellen: Ist der Glaube auch ein Thema für mich? Ich gebe gerne zu, dass es nicht immer einfach ist darüber zu sprechen, was mich im Innersten bewegt und trägt. Doch ein Glaube, den wir nicht mehr mit anderen teilen, vertrocknet.
Entscheidung für Jesu Weg
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 5. Ostersonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, „das muss jeder für sich selbst entscheiden“. Dieser Satz ist häufig zu hören, wenn es um Fragen der Lebensführung, der Überzeugung oder auch des Glaubens geht. Der eine macht es so, der andere macht es anders. So wie man vom Alten Fritz erzählt, er habe gesagt, dass in seinem Reich „jeder nach seiner Facon glücklich werden solle“.
Cor ad cor liquitur
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 4. Ostersonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, unzählige Nachrichten strömen täglich auf uns ein. Möglichst neu und aktuell sollen sie sein – Fernsehen, Internet und soziale Medien befördern die Geschwindigkeit noch. Aber welche Nachricht trifft uns angesichts dessen noch? Was bewegt mich angesichts so vieler Bilder und Impulse noch in meinem Innersten?
Werft die Netze aus!
Predigt von Pfarrer Daigeler zum 3. Ostersonntag A
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, für uns sind vertraute Personen und Abläufe wichtig. Viele verabreden sich vorher mit Bekannten, wenn sie auf eine Veranstaltung gehen: „Gehst du auch mit…?“ Einige kennen es, wie anstrengend es sein kann, wenn im Beruf ein neues Computerprogramm oder ein anderer Arbeitsablauf angeordnet wird…
Freundschaft mit Jesus
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Weißen Sonntag (Feier der Erstkommunion)
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Liebe Erstkommunionkinder, liebe Eltern, Geschwister und Verwandte, liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wie entsteht eine Freundschaft? Wenn man die Frage hört, denkt man vielleicht: Das ist nicht schwer. Ich finde jemanden gut oder sympathisch und ich frage ihn: Willst Du mein Freund sein? Ja, aber das ist nur ein Teil. Schließlich muss der andere ja das Angebot auch annehmen. Es hängt also vom anderen ab, ob eine Freundschaft entsteht. Der andere muss mich als Freund annehmen. In anderen Worten können wir sagen: Freundschaft ist ein Geschenk.
Den Glauben im Mit-Glauben empfangen
Predigt von Pfarrer Daigeler am Ostermontag
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, fester Bestandteil unseres christlichen Gottesdienstes ist das Hören auf das Wort Gottes. Bevor wir Bitten oder Anliegen äußern, steht das Hören auf das, was uns der Herr zu sagen hat. Diese äußere, liturgische Ordnung gründet in einer inneren, geistlichen Ordnung. Wir haben uns den Glauben nicht ausgedacht, sondern wir haben ihn empfangen. So sagt es auch der Apostel Paulus in seinem Zeugnis für die Auferstehung: „Ich erinnere euch, Schwestern und Brüder, an das Evangelium“. So haben wir es eben aus dem Korintherbrief gehört.
"Ich bin auferstanden und immer bei dir!"
Predigt von Pfarrer Daigeler zum Ostersonntag
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Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, es gibt eine Reihe von schönen Gebeten. Bestimmt kennen Sie Texte oder Lieder, die Ihnen wertvoll sind, die Sie gerne sprechen oder singen, weil diese Worte etwas in Ihrer Seele zum Klingen bringen. Die Liturgie, der amtliche Gottesdienst der Kirche, legt uns bestimmte Gebete und Lesungen für jeden Tag und jedes Fest des Jahres vor. Sie wurden von Generationen schon durchbetet und wir dürfen einstimmen. Freilich kann es vorkommen, dass diese Texte für uns schwer verständlich sind, denn sie sprechen die Sprache einer anderen Zeit oder stammen aus den Bildern des Orients…




